Die Linke.SDS Köln

Pressemitteilung zum "Kapitalismus vs. Demokratie"-Kongress

Sonntag 2. Dezember 2012 von Genosse Volja

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit schicken wir Ihnen die Pressemitteilung zum "Kapitalismus vs. Demokratie"-Kongress in Köln, bei dem Sahra Wagenknecht mit Studierenden und internationalen Aktivisten über die Eurokrise diskutierte:

Wagenknecht diskutiert mit Studierenden

Generation Widerstand trifft sich in Köln

Nachdem Sahra Wagenknecht am gestrigen Tag das „Hilfsprogramm für Griechenland“ als Insolvenzverschleppung kritisierte, traf sich die stellvertretende Parteivorsitzende der LINKEN heute mit Studierenden und Aktivisten aus Griechenland, Portugal, Spanien, Québec und Deutschland.

Die Podiumsdiskussion „Generation Krise? Generation Widerstand“ fand im Rahmen des „Kapitalismus vs. Demokratie“-Kongresses des Studierendenverbandes DieLinke.SDS statt. Von Freitag bis Sonntag haben an der Kölner Universität rund 1.000 Teilnehmer in 90 Veranstaltungen über Alternativen zum aktuellen Spardiktat und Demokratieabbau in Europa diskutiert.

Sahra Wagenknecht bezeichnete die Eurorettung als bloße „Rettung der Euros der Banken und Konzerne.“ „Es stehen nicht Griechen gegen Deutsche, sondern die Mehrheit der Menschen gegen die Reichen“, fügte sie hinzu.

Die Aktivistinnen und Aktivisten berichteten, wie sie mit kreativen Methoden Studierende, prekär Beschäftigte, Erwerbslose und weitere Bevölkerungsgruppen miteinander im Protest vereinen konnten. „In Deutschland müssen wir in Sachen der Widerstandsformen tatsächlich Französisch, Spanisch und Griechisch lernen“, meinte Sahra Wagenknecht.

Philipp Schubert, 1. AStA-Vorsitzender an der Universität zu Köln und aktiv bei DieLinke.SDS, fügt hinzu: „Hier in Köln setzen wir ein Zeichen für internationale Solidarität. Krankenversicherung, Bildung, Sozialstaat - das sind Errungenschaften, die Aktivisten in aller Welt gemeinsam verteidigen müssen. Wir wollen keine Sparpakete für Bankenprofite, wir wollen ein besseres Leben für alle Menschen!“

Paula Rauch, Geschäftsführerin von DieLinke.SDS resümiert: „Das große Interesse an unserem Kongress zeigt, dass nicht alle Menschen mit der unsozialen Politik der Bundesregierung einverstanden sind, wonach die europäische Bevölkerung die Kosten der Krise bezahlen soll.“


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